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Reuters 50. GeburtstagSiehe nachfolgenden Bericht zu den Aktivitäten der Feuerwehr Katzbach im Jahre 1987:

 

 

 

FW Aktivitäten 1987

Zum 80. Geburtstag von Anton Dankerl gratulierte eine Abordnung der Feuerwehr und überreichte dem Jubilar einen Geschenkkorb.

Behandlung des Löschweiherproblems in der Stadtratssitzung vom März 1987, hier der Zeitungsbericht:

Auf die einfachste Lösung einigte sich der Stadtrat bei der Diskussion über die Probleme der Löschwasserversorgung in Katzbach. Auf dem Tisch lag ein Plan zur Errichtung einer neuen Staustufe, die aber Bürgermeister Aumüller schon bei seinen Vorerläuterungen in Frage stellte. Dafür sei „ein aufwendiges wasserrechtliches Verfahren“ notwendig, meinte er, das nicht nur sehr lange dauern könne, sondern auch hohe Kosten für die Stadt mit sich bringe.

Aumüller plädierte deshalb „persönlich“ dafür, den alten Weiher wieder instand zu setzen, und zwar möglichst mit eigenen Kräften des Bauhofs. Egid Bauer wollte sich damit aber noch nicht zufriedengeben. „Wie hoch wären die Kosten dieses Verfahrens“, fragte er nach. Die Antwort von Adolf Steinhauser: „Das weiß ich nicht, aber mit einem Tausender ist das nicht abgetan“. Bauer wies außerdem darauf hin, dass nach Aussagen von KBI Wagner eine Förderung für einen neuen Löschweiher noch bis zum 1. 7. 1986 möglich gewesen wäre, der Antrag der FFW Katzbach stamme bereits aus dem Jahr 1985.

Baureferent Rudolf Ascherl sah dann das Kostenproblem vor allem in der Förderung der FFW Katzbach nach einer Steinbefestigung des Dammes für den Löschteich, die finanziell sehr aufwendig sei. Auch darauf wusste Egid Bauer eine Antwort. Sie sei „nicht zur Verschönerung gedacht, sondern weil die Bisamratten den Damm unterhöhlen“. Der Lösungsvorschlag von Hans Pfaffl: „Brauchts die Bisamratten ja bloß zu fangen“.

Nach weiterem Hin und Her akzeptierte der Stadtrat schließlich stillschweigend den Vorschlag von Bürgermeister Aumüller, den alten Löschweiher vom Bauhof wieder instand setzen zu lassen, wobei Josef Schindler aber noch darauf hinwies, dass es für die Saugentnahmestelle, die Einzäunung und die Zufahrt auf alle Fälle Zuschüsse gebe, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Bis zur nächsten Sitzung soll jetzt die Verwaltung diese Fragen klären.

Am 29. 3. 1987 befasste sich auch die Vorstandschaft im Beisein von Bürgermeister Aumüller und KBR Zwick mit dem Problem Löschweiher. Über die Entscheidung des Stadtrats war man bei der FFW nicht glücklich.

Beim Feuerwehrball am 28. 2. 87 spielte erstmals die Kapelle „Mach Zwei“. Eine Riesenstimmung brachten die vielen schönen Masken.

Am 14. 3. 1987 wurde der 2. Preisschafkopf abgehalten. 112 Teilnehmer brachten einen erfreulichen Gewinn für die Feuerwehrkasse. Den Trostpreis bekam Günther Mühlbauer, Er bekam eine Spielkarte zum Üben, sowie eine halbe Kiste Bier zur Stärkung seiner Ausdauer.

Auf Initiative von Josef Ederer konnte von der Sparkasse eine Spende von 740,-- DM erhalten werden. Es wurden Autoaufkleber mit Werbung für die Sparkasse verteilt.

Am 1. Mai 1987 feierte die Fahnenmutter Theres Reuter ihren 80. Geburtstag. Eine Abordnung überbrachte die Glückwünsche der FFW und einen Geschenkkorb.

Am 11. Mai 1987 feierte der 1. Kommandant Oskar Reuter seinen 50. Geburtstag. Zu seinem Ehrentag überbrachte die Vorstandschaft und die Jugendgruppe einen holzgeschnitzten Florian.

 

 

 

Vom 19. 6. bis 22. 6. 1987 feierte die FFW Geigant ihre Gerätehaus Einweihung. Die FFW Katzbach war an allen Tagen mit einer starken Abordnung vertreten. Auch das Fest der FFW Waffenbrunn wurde besucht.

Anlässlich des Besuchs von Kardinal Ratzinger in Waldmünchen am 1. 8. 1987 wurde von den Vereinen ein Ehrenspalier gebildet. Auch von unserer FFW war eine Abordnung vertreten.

Auch beim Fest der Nachbarwehr in Obernried war unsere Wehr mit einer starken Gruppe (25) vertreten.

Von der FFW wurde eine Ausflugsfahrt in die „Goldene Stadt“ Prag am 24. Mai durchgeführt. Die Jugendgruppe machte einen Ausflug zum Westernpark Plech.

Für die Feuerschutzwoche organisierte die FFW Katzbach eine Großübung in Eschlmais.

 

 

 

 

Die erste Weihnachtsfeier im Gasthaus Streck wurde von 1. Vorstand Josef Ederer für ältere Leute organisisert. Von den örtlichen Kindern wurden Krippenspiele und Musikstücke vorgetragen. Allgemein wurde dieser Feier ein großes Lob gezollt.

Noch vor Wintereinbruch konnte auch die Sanierung des Feuerlöschweihers abgeschlossen werden. Es wurden zwar nicht alle Wünsche der FFW berücksichtigt (Pflasterung der Böschung) die Maßnahme kann aber trotzdem als gelungen bezeichnet werden. 

© by Josef Ederer Katzbach 33, Dez. 1999