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Hauptversammlung 1979Wiederum wurde die Generalversammlung der FFW Katzbach durchgeführt, siehe dazu nachfolgenden Bericht:

 

 

 

 

 

Protokoll Hauptversammlung 22. 12.1979

FFW Katzbach möchte auch Funkalarmierung haben. Bei der Generalversammlung aktive Jahresbilanz gezogen. Oskar Reuter wieder Kommandant.

Die Anwesenheit von Bürgermeister Eiber, Kreisbrandrat Zwick und Kreisbrandinspektor Wagner bei der Generalversammlung der FFW Katzbach unterstrich die Bedeutung, die trotz aller Zentralisierung den Ortsfeuerwehren zukommt. Die FFW Katzbach hat in der Amtszeit von Kommandant Oskar Reuter sechs Löschgruppen ausgebildet und ihren Maschinenpark vervollkommnet. Reuters Bestreben war es, mit Tatkraft und Energie die Einsatzbereitschaft der Wehr zu erhöhen, den Gemeinschaftssinn zu fördern und damit die Existenzberechtigung der FFW unter Beweis zu stellen. Bei den Neuwahlen wurde Oskar Reuter wieder das Vertrauen als 1. Kommandant ausgesprochen. Vorstand Josef Ederer (Roßbauern Sepp) eröffnete die Versammlung. Den Tätigkeitsbericht erstatte Oskar Reuter: Hans Ruhland und Anton Streck Häuslarn wurden 1979 zu ihrem 75. Geburtstag geehrt und mit einem Geschenkkorb bedacht. Vier Vorstandssitzungen fanden statt. Auf einem Maschinistenlehrgang war Josef und Anton Gruber. Alois Wagner jun. besuchte einen Grundstufenlehrgang. Ein Ball wurde abgehalten. Die Übungen waren immer gut besucht. Beim Fronleichnamsumzug sowie beim Volkstrauertag war die Wehr gut vertreten.

© by Josef Ederer Katzbach 33, Dez. 2005

In diesem Jahr wurden drei Löschgruppen ausgebildet und die Prüfung abgenommen, davon eine Vorstufe in Gold, eine Silber und eine Bronze. Die Jugendlichen nahmen an einem Wettbewerb in Bernried und in Geigant teil. Die Wehr beteiligte sich an der Fahnenweihe in Premeischl. In der Feuerschutzwoche rückte die Wehr zu einer Großübung in Schönthal aus. Nun kam der Kommandant auf bestehende Mängel zu sprechen. Der Löschweiher in Katzbach sollte stets geschlossen gehalten werden. In der Funkalarmierung sei niemand ausgebildet. Die Sirene lasse sich durch Funk nicht auslösen. Für die Beseitigung von Müll fühle sich die Wehr nicht mehr zuständig. Der Zisternenbau in Kühnried wartet noch immer auf Verwirklichung.

Reuter appellierte an die Gemeinde, die Ortswehren und die ihnen gemachten Versprechungen nicht zu vergessen. Er konnte noch berichten, dass 1000 DM aus einer Auslosung von Jagdpächter Puttkammer in die Kasse geflossen wären. Herbert Weiß konnte im Staatsarchiv in Amberg den Gründungstag der Wehr im Jahre 1891 herausfinden. Der Vereinsball findet am 16. Februar 1980 statt. Egid Bauer gab den Kassenbericht. Die Vorstandschaft wurde entlastet.

Bürgermeister Eiber sagte, dass im Haushalt sparsam gewirtschaftet werde. Die anfallenden Arbeiten in Häuslarn wurden bereits mit Alfons Maier vom Bauhof besprochen und werden im Frühjahr in Angriff genommen. Der Bauhof habe alle Hände voll zu tun, doch bleibe nichts unvergessen.

Kreisbrandinspektor Alfons Wagner würdigte die Aktivität der Katzbacher Wehr und dankte für die geleistete Arbeit im Dienste der Gemeinschaft. Er versprach Abhilfe bei Störungen in der Sirenenauslösung und in allen anstehenden Problemen.

 Bei den Neuwahlen wurden gewählt: Vorstand Josef Ederer (Roßbauern Sepp) Stellvertreter Josef Schichl, 1. Kommandant Oskar Reuter, Schriftführer Egid Bauer, Kassier Adolf Decker, Gerätewart Josef Gruber (Simmern Sepp), Vertrauensleute Konrad Bücherl und Josef Gruber (Petern Sepp). 2. Kommandant Peter Lommer.